Bündle E-Mails, Telefonate, kurze Reviews und Admin in feste Slots. Arbeite Checklisten ab, statt ständig umzuschalten. Dadurch schrumpft Anlaufzeit. Laut Forschung zu Aufmerksamkeitsresten (Sophie Leroy) bleibt sonst ein Teil des Geistes woanders. Batching holt ihn zurück und schenkt spürbare Tiefe.
Nutze klare schriftliche Updates, kommentierte Dokumente und Entscheidungsfristen, bevor du zu Terminen greifst. Wenn Live-Austausch nötig ist, definiere Ziel, Agenda, Verantwortliche, Ende. Halte Puffer für Notizen nach dem Gespräch. So respektierst du Aufmerksamkeit aller Beteiligten und schützt dein eigenes Budget vor zerstückelten Tagen.
Feste Zubettgehzeiten, dunkles Zimmer, kühler Raum, sanftes Ritual ohne Bildschirm, Gedanken-Notizblock. Wenn möglich, konstante Aufstehzeit, auch am Wochenende. Schlaf schützt Aufmerksamkeit stärker als jede App. Miss Qualität minimal, vermeide Stress daraus. Kleine Verbesserungen über Wochen ergeben tiefe, stabile Konzentration.
Kurz vor intensiver Arbeit fünf Minuten zügiges Gehen, Treppen, Kniebeugen oder Mobilität. Mittags ein Spaziergang ohne Podcast. Mehr Blutfluss, besserer Affekt, klarerer Kopf. Nichts Extremes nötig, nur Regelmäßigkeit. Bewegung verteilt Energie gleichmäßiger und verhindert das Nachmittagsloch, in dem Budgets unbemerkt verpuffen.
Kaffee bewusst timen, nach dem Aufstehen erst später, um natürliches Cortisol zu nutzen. Viel Wasser, Protein zum Frühstück, farbiges Gemüse mittags, leichte Portionen vor Deep-Work. Beachte individuelle Reaktionen. Dein Ziel ist stetige Wachheit, nicht Nervosität. So bleibt dein Aufmerksamkeitskonto im Plus.
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